Pop Art ist eine Kunstrichtung, die in den 50/60er Jahren begann. Die Begeisterung für diese Kunstrichtung ist seither stetig gewachsen. Die Entstehung konzentrierte sich zuerst auf Werbegrafiken der damaligen Zeit. Eine Zeit des ungebremsten Wirtschaftswachstums, des Wohlstandes und des Konsums. Mit Fotografien, Siebdrucken und Gemälden aber auch Skulpturen lösten sich einzelne Stilrichtungen von der reinen Werbegrafik hin zu einmaligen und unvergessenen Kunstwerken.

Andy Warhol und Roy Lichtenstein sind zwei der wohl bekanntesten Vertreter der Pop Art. Auch Claes Oldenburg, James Rosenquist und Tom Wesselmann erregten die Öffentlichkeit mit ihren Skulpturen, Fotografien, Reklamen, Comics und Montagen. Man stellte Triviales in den Vordergrund und schaffte klare Trennungslinien, wie man sie beispielsweise von Comics her kennt. Fotomontage war auch ein beliebtes Mittel um dieser Kunstrichtung den Charme einer „Antikunst“, als das viele die Populärkunst sahen, zu geben. Die Werke hatten aber immer eine Mission, eine Aussage die durchaus sozialkritischer Natur sein konnte oder der Gesellschaft gnadenlos den Spiegel vorhielt.

Wir möchten keine Gesellschaftskritik üben, sondern im Stil der Pop Art Ikonen Portraits gestalten. Dazu sind wir nicht mehr wie Andy Warhol auf Siebdrucke angewiesen. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind Dank digitaler Medien vielfältiger geworden. Wir bedienen uns nicht diverser Photoshopfilter wie die Konkurrenz, sondern zeichnen die Portraits mit Vektoren, Flächen und die für den Druck so wichtigen CMYK-Farben.

 (Beispiel für den Warholstil mit nachempfundener Siebdrucktechnik (Copyright MISAKU 2015))